Mittlerweile gibt es ein Video vom Contest-Becken in Hannover (1:40m-2:40m), vielen Dank an Piotr Kierzkowski von http://definiteaquascape.tv :
Quelle: http://definiteaquascape.tv/AE12_Hannover2012_04.html
Mittlerweile gibt es ein Video vom Contest-Becken in Hannover (1:40m-2:40m), vielen Dank an Piotr Kierzkowski von http://definiteaquascape.tv :
Quelle: http://definiteaquascape.tv/AE12_Hannover2012_04.html
Nachdem ich die Bruten immer sich selbst überlassen habe und im Gesellschaftsbecken dadurch fast nie Nachwuchs älter als 4 Wochen wurde, gebe ich den kleinen nun im Weißglasbecken doch eine Chance. Das heißt das hier nur Jungtiere mit Mutter sich im Becken befinden (natürlich auch Garnelen und Schnecken). Falls ich mehr Tiere aufziehe als ich unterbringen kann, ist bereits für eine Abnahme gesorgt.
Aber nun ein paar Bilder…
Ich fahre derzeit 27°C pH 6.4-6.6 um ein 50/50 Geschlechtsverhältnis zu bekommen. Laut U. Römer (Mergus Cichliden Atlas I) hat der pH und Temperaturwert einen eindeutigen Einfluss auf die Geschlechtsbildung innerhalb der ersten 25 Tage nach der Eiablage.
Die kleinen werden 2-3 mal täglich mit Artemia Nauplien gefüttert.
Folgend noch ein Bild ca 14 Tage alt (leider wachsen Apistogramma borelli relativ langsam im Vergleich zu anderen Apistogramma Arten), mit vollem Bauch:
Es handelt sich derzeit um 40-60 Jungtiere die die schwierigsten ersten Tage überstanden haben.
Schweren Herzens trenne ich mich nun von meinem Pflanzenzuchtbecken, dafür steht nun eines der Scapingbecken, welches ich für den Messestand der Pflanzentauschbörse hergerichtet hatte, an dieser Stelle. Eventuell werde ich hier versuchen alle meine Pflanzenarten weiter zu pflegen.
Ausschlaggebend war die besondere Form und vor allem die Weißglasfront. Der Wunsch beide Becken auf das neue Sideboard zu stellen, lag leider nicht nur in meiner Hand. Noch steht aber das andere Becken auf der Fensterbank…
Ich hoffe das ich noch dieses Jahr dazu komme eine Hängeleuchte zu basteln. Derzeit hängt zwar schon eine 4x24W Lampe über dem Becken, aber ich plante schon für das alte Pflanzenbecken eine neue Leuchte zu bauen (hier lag ein Leuchtbalken mit 2x39W und ATI Reflektor auf 80cm Länge). Das jede Röhre einen Einzelreflektor besitzt und allgemein sich die Lampe optisch einer ATI Sunpower ähnelt (flach, schlicht) steht schon eine Weile auf meiner ToDo Liste.
Zur klaren Frontscheibe kommt dazu das dem Becken Lampenhalterungen spendiert wurden, diese werden auch im Laufe der Zeit noch angepasst (Frontstopfen, Seilzug im Rohr etc.)
Leider hat der Besatz nun etwas weniger Schwimmraum als im alten Becken, aber es gibt ja auch nun etwas mehr Tiefe und der Wasserstand ist auch nicht zu verachten
Die Aquascapingszene nimmt immer mehr Fahrt auf, aber es muss nicht immer ein Aquarium sein. Es gibt viele Stellen im Raum, in der nicht einfach ein Becken aufgestellt werden kann. Hierfür gibt es eine Alternative.
Wabi-kusa is a word by ADA. It’s made up of the 2 characters “Wabi” which is a Japanese aesthetic sense based in simplicity (which is really difficult to express in english) and “Kusa” meaning “grass”.
Ich selbst mache derzeit die ersten Schritte im Bereich Paludarium, Umstellung von Pflanzen von submers/emers und wieder zurück und natürlich der Technik um ein Wabi-Kusa herum.
Für ca. 25,- € kann sich jeder ein Wabi-Kusa in wenigen Minuten herrichten. Der erste Weg sollte euch zum schwedischen Einrichtungshaus führen, bereits der IKEA Dioder für Hintergrundbeleuchtung und DIY Ambilight am Fernseher und viele andere kleine Sachen die zweckentfremdet werden, findet man hier. So findet man für das Wabi-Kusa hier eine passende Pflanzenschale und auch gleich noch die passende Beleuchtung ich empfehle auch gleich noch ein rundes Mauspad als Unterlage mitzunehmen.
Schale 7,99€ : http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/90124402/
Lampe 9,99€ : http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/60213782/
Unterlage 0,59€ : http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/10104455/
Nun benötigt man noch Bodengrund, hier eignet sich einiges, von normaler Blumenerde über Torfgemische, Akadama, Soils und ähnliches ist einiges möglich.
Nun noch etwas Pflanzen stecken und eventuell etwas Wurzeln oder Steine arrangieren und fertig ist das Wabi-Kusa.
Bei mir steht das Teil in einer Schrankwand, noch sieht es etwas kal aus. Aber emers wachsen die Pflanzen deutlich langsamer. Wenn ich aus der Testphase raus bin wird es natürlich schöner raus sein.
Bereits am Mittwoch und Donnerstag half ich beim Aufbau für den Stand der Pflanzentauschbörse mit, wo ebenfalls 2 Aquascapes von mir zu bewundern waren.
Hier gibt es einen kompletten bebilderten Bericht des Standes:
http://www.pflanzentauschboerse.net/wbb-3/heimtiermesse-hannover-2012/38429-es-geht-los-mit-fortsetzung/
Am Freitag richtete ich dann mein XL ein und am Samstag kam auch noch Besuch. Zu allem Überfluss baute ich zwischendurch noch eine Wohnwand auf.
Es ist schon erstaunlich wie sich von Jahr zu Jahr das Niveau im Wettbewerb “The Art of the Planted Aquarium” erhöht hat. Ich wünsche hiermit den Gewinnern alles Gute. Es waren wunderschöne Becken zu sehen, von Steinarrangements über Georgs Baum und Wurzelwerke, entstanden vom Freitag zu Samstag atemberaubende Becken. Die Nano’s lasse ich hier einmal außen vor, da ich es leider nicht verstehe, wie man einen Vergleich und Wertung zwischen vor Ort eingerichteten Becken und einfach von ausgetauschten Cubes (welche Montage lang zu hause gepflegt wurden) vornehmen kann. Von Anfang an war klar das ich mit meinem XL Becken es nicht unter die ersten 10 schaffen werde, aber mitmachen ist bekanntlich alles.
Der Meister des Aquascapings war natürlich auch persönlich anwesend. Man hätte eventuell eine bessere Übersetzerin engagieren können, welche sich wenigstens etwas mit Aquaristik auskennt oder eventuell sogar mit der Produktpalette von ADA vertraut ist.
Insgesamt war es ein gelungenes Wochenende auch wenn ich ca 2-3h nur Zeit hatte mir selbst ein Bild der Messe und der anderen Becken des Contest zu machen.
Ich freue mich auf die Heimtiermesse 2013!
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4. Dezember 2011
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